Rückenzentrum Hamburg: Diagnostik, Therapie, Prävention
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Zervikalsyndrom

Halswirbelsäulensyndrom (HWS-Syndrom) oder Zervikalsyndrom

Bei Beschwerden im Bereich des Nackens und der Halswirbelsäule spricht man von einem Zervikalsyndrom oder Halswirbelsäulensyndrom (HWS-Syndrom).

Welche Beschwerden treten beim Zervikalsyndrom (HWS-Syndrom) auf?

Typisch für das Zervikalsyndrom (HWS-Syndrom) sind Symptome wie Bewegungseinschränkung und Verspannungen im Nacken mit Nackenschmerzen die zum Teil in den Schulterbereich oder auch in den Kopf (Spannungskopfschmerz) ausstrahlen. Strahlen die Schmerzen in einen oder beide Arme aus, spricht man von einer Zervikobrachialgie. 

Was sind Ursachen für ein Zervikalsyndrom (HWS-Syndrom)?

In den meisten Fällen handelt es sich um unkomplizierte Nackenschmerzen, deren Ursache häufig nicht geklärt werden kann. Nur in zirka 1% aller Fälle sind schwerwiegende Erkrankungen der Auslöser. 
Nackenschmerzen werden begünstigt durch eine Zwangshaltung am Arbeitsplatz oder häufig wiederkehrende Bewegungen. Besonders Patienten, die viel Bildschirmarbeit leisten müssen, klagen über Verspannungen der Nackenmuskulatur.  
Wichtig ist, dass auch psychische Belastungen zu Nackenschmerzen und Verspannungen der Nackenmuskulatur führen können, die wiederum Kopfschmerzen verursachen können.

Diagnostik bei Zervikalsyndrom (HWS-Syndrom)

Für die Diagnostik des Zervikalsyndroms (HWS-Syndrom) stehen dem Arzt verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Entscheidend sind die eingehende Patientenbefragung und die genaue körperliche Untersuchung. Bleiben die Beschwerden länger als 6 Wochen bestehen, wird die Diagnostik auf apparative Verfahren wie Röntgen, Computertomografie oder Kernspintomografie ausgeweitet.

Behandlungsmöglichkeiten des Zervikalsyndrom (HWS-Syndrom)

Bei schmerzhaften Nackenverspannungen empfehlen wir im Rückenzentrum Am Michel Wärmeanwendungen und Physiotherapie mit aktiven Übungen. Unsere Physiotherapeuten zeigen den Patienten ein gezieltes Eigenübungsprogramm, das regelmäßig zuhause durchgeführt werden sollte. So lernt jeder Betroffene, wie er sich selbst helfen und dem erneuten Auftreten vorbeugen kann. Weiterhin motivieren wir die Patienten zu mehr sportlicher Aktivität, denn Bewegung ist immer eine gute Vorbeugemaßnahme gegen Nackenverspannungen.
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