Rückenzentrum Hamburg: Diagnostik, Therapie, Prävention
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Wirbelkörperfraktur bei Osteoporose

Was ist Osteoporose?

Bei der Osteoporose handelt es sich um eine Erkrankung des Knochenstoffwechsels. Umgangssprachlich spricht man auch von Knochenschwund. Es kommt zu einer Abnahme der Knochendichte durch einen übermäßigen Abbau von Knochensubstanz. Dies führt zu einer erhöhten Anfälligkeit für Knochenbrüche. Solche Brüche können entstehen, ohne dass dazu einen adäquater Unfall geschehen muss. Am häufigsten betroffen von solchen osteoporotischen Frakturen sind Wirbelkörper, der Hüftgelenksbereich (Schenkelhalsbruch), der Unterarm, der Oberarmkopf und das Becken. Am häufigsten sind von einer Osteoporose Frauen nach der Menopause betroffen.

Welche Beschwerden macht Osteoporose?

Eine Osteoporose bleibt häufig unerkannt und ohne Beschwerden, bis es ist zu einem Bruch kommt. Am häufigsten kommt es zu einem spontanen Bruch eines Wirbelkörpers, welcher sich durch plötzlich auftretende Schmerzen im Rücken äußert. Ein typisches Symptom für eine starke fortgeschrittene Osteoporose ist der so genannte Witwenbuckel, der durch eine Verkrümmung der Wirbelsäule aufgrund wiederholter Wirbelkörperbrüche zustande kommt.

Wie diagnostiziert man Osteoporose?

Um das Risiko für Knochenbrüche zu verringern, ist eine frühzeitige Erkennung der Osteoporose notwendig. Hierzu gehört neben einer Blutuntersuchung zur Beurteilung des Knochenstoffwechsels auch eine Knochendichtemessung. . Auf diese Weise ist eine Aussage über das Ausmaß der Osteoporose und das Bruchrisiko möglich.

Was kann man gegen Osteoporose tun?

Neben dem Ausgleich eines möglichen Vitamin D Mangel sollte auf eine ausreichende Kalziumzufuhr geachtet werden. Bei ausgeprägten Fällen eine Osteoporose kann zudem der Einsatz eines spezifischen Medikaments erforderlich werden. Am bekanntesten und gebräuchlichsten sind die so genannten Bisphosphonate. Empfehlenswert und wichtig ist zudem eine Trainingstherapie, welche neben der Verbesserung der Beweglichkeit, Koordination und Kraft auch nachweislich zu einer Kräftigung des Knochens führt. Durch das Training wird zudem das Risiko von Stürzen verringert. Eine solche Trainingstherapie wird auf aktuellen Kenntnisstand im Rückenzentrum Am Michel durchgeführt.
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