Neurodynamik – Bewegung für das Nervensystem

Teil II Physiotherapeutische Techniken: Die Neurodynamik

Unser gesamter Körper ist von Nervenbahnen durchzogen. Sie bilden ein ununterbrochenes Netzwerk, das jede unserer Bewegungen „mitmachen“ und uneingeschränkt um die umliegenden Strukturen (z.B. Muskeln und Gewebe) gleiten können muss. Das ist unter normalen Bedingungen sehr gut möglich und passiert ohne, dass uns dieser Vorgang bewusst ist.
Wenn allerdings das Gewebe rund um die Nerven eine freie Beweglichkeit nicht zulässt, kommt es zu Beschwerden.

Muskeln können Nerven reizen

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Gesunde Knochen stehen auf Vorsorge!

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Osteoporose und Knochenbrüche sind für Menschen ab dem 50. Lebensjahr ein ernst zu nehmendes Risiko.

Der Knochenstoffwechsel:
Während unseres gesamten Lebens produziert unser Körper Knochensubstanz. Dabei steuern die Sexualhormone Östrogen bei der Frau und Testosteron beim Mann die Bildung und die Wirkung der für den Knochenstoffwechsel notwendigen Hormone. Mit ihrer Hilfe baut sich fortwährend neues Knochengewebe auf und, damit der Knochen nicht ständig weiter wächst, altes wieder ab. Auf diese Weise behält ein Knochen seine für ihn typische Form und Funktion.
Osteoporose ist eine Knochenstoffwechselstörung.

Ab der Lebensmitte überwiegt – auch bei Gesunden – der langsame Rückgang von Skelettmasse.
Bei einer Osteoporose wird dieser Vorgang jedoch beschleunigt, die Abnahme der Knochenmasse geht über das natürliche Maß hinaus, die Knochen werden so porös, dass schon Bagatelltraumen zu Knochenbrüchen führen können.

Welche Risikofaktoren begünstigen eine Osteoporose?

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