Bewegung in Krisenzeiten – Wenn draußen nichts mehr geht!

Die meisten von uns sitzen derzeit zuhause fest. Und das ist auch gut so. Nur so kann ein jeder seinen Beitrag leisten, das Ausmaß der Corona-Krise einzudämmen. Während dieser Zeit möchten wir Ihnen weiterhin zur Seite stehen, indem wir Ihnen helfen, auch innerhalb Ihres Zuhauses in Bewegung zu bleiben. Unsere Übungen zielen vor allem darauf ab, dass Sie ohne Rückenschmerzen gut durch die nächsten Wochen kommen.

Die Welt steht still. Nichts geht mehr. Wir ziehen uns mehr und mehr zurück und müssen abwarten, ob die getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise greifen.

Jetzt wird uns einmal mehr bewusst, wie wichtig und wertvoll die Bewegungsfreiheit für jeden von uns ist. Eingeschränkt zu sein und zuhause in der Schockstarre auszuharren, sind alles andere als rosige Aussichten.

Unser Körper braucht Bewegung

Wir möchten nicht mehr nur herumsitzen, sondern jederzeit raus an die frische Luft, uns recken und strecken und die langsam einrostenden Gelenke wieder dafür nutzen, wofür sie gedacht sind: uns durchs Leben zu bewegen.

Bewegung stärkt das Immunsystem

Doch derzeit können wir an unserer Situation nichts ändern. Aber wir können uns für die Zeit danach fest vornehmen, mehr für uns zu tun und unserem Körper die nötige Aufmerksamkeit und Fürsorge entgegenzubringen: neben großen Spaziergängen, der Fahrt mit dem Fahrrad zur Arbeit oder den Bahnen im Schwimmbad am Feierabend, stehen dann auch wieder Besuche im Fitnessstudio und Kräftigungsübungen für die Muskulatur mindest einmal, besser zweimal pro Woche auf dem Programm.
Das alles und noch viel mehr wird in einigen Wochen wieder möglich sein.

Bewegung im Homeoffice – Hometraining

Bis dahin können wir die Zeit zuhause mit Übungen überbrücken, die unsere Muskeln dehnen und kräftigen, damit sie uns nicht verloren gehen. Entsprechende Übungen haben wir schon reichlich auf unserem Blog veröffentlicht und in der nächsten Zeit werden es noch mehr.

Sie finden unsere Vorschläge unter der Rubrik:

Übungen für Zuhause

Gerade die Lendenwirbelsäule, die, wenn die sie umgebende Muskulatur nicht regelmäßig beansprucht wird, durch fehlende Bewegung zunehmend Probleme bereiten kann, bekommt neuen Schwung mit unserem speziellen Übungsprogramm. Trainingsgeräte sind nicht erforderlich, Sie benötigen lediglich eine feste Unterlage.

LWS – Übungsprogramm

Das Coronavirus wird uns und unser Leben noch auf unbestimmte Zeit beeinflussen – gesellschaftlich, wirtschaftlich und natürlich ganz persönlich.
Wir wünschen Ihnen für die nächsten Wochen die nötige Umsicht, aber auch Zuversicht und Hoffnung.

Wir bleiben positiv und glauben fest, dass wir als Gesellschaft auch diese Herausforderung mit Wachsamkeit, Solidarität und Ruhe bewältigen werden.

Passen Sie auf sich und Ihre Lieben auf und kommen Sie gut durch die Zeit.

Alles Gute und viele Grüße vom Rückenzentrum Am Michel.

Warum wir mehr Selbstwirksamkeit brauchen

Psychologen und Mediziner beschäftigen sich schon länger mit dem Thema Selbstwirksamkeit: Sie soll schließlich bei Depressionen, Ängsten und Schmerzen helfen. Unsere Diplom-Psychologin Catrin Schlegel hat der Zeitschrift FOGS*) ein Interview gegeben und darin erklärt, was genau dieser Begriff überhaupt bedeutet, ob man das Ganze lernen kann – und was Barack Obama und Nelson Mandela damit zu tun haben.

FOGS: Was genau ist Selbstwirksamkeit?

Catrin Schlegel: „Selbstwirksamkeit definiert sich als die Überzeugung einer Person, schwierige Situationen aus eigenen Kräften bewältigen zu können.“

Hat jeder gleich viel Selbstwirksamkeit?

„Sie ist unterschiedlich ausgeprägt, denn Selbstwirksamkeit hat viel mit Selbstvertrauen zu tun – und das kriegt man natürlich anfänglich vor allem über das Elternhaus mit. Ob ich mir zutraue, Situationen zu bewältigen und Dinge zu schaffen, das bekomme ich ja zunächst vor allem über meine Sozialisierung vermittelt. Hier gelangen Sie zum Artikel.