Das Rückenzentrum schlägt am Rothenbaum auf.

Julian Helbing war bereits 2016 als Physiotherapeut Teil des medizinischen Teams bei den German Open. Auch in diesem Jahr freut er sich auf seine Arbeit „außer Haus“.

In wenigen Tagen ist es wieder soweit.

Auf der offiziellen Seite der German Open 2017 läuft die Uhr rückwärts und zeigt die verbleibenden Stunden und Minuten bis zum Beginn des Turniers kontinuierlich an.

Vom 24. bis 30. Juli werden beim traditionellen Sandplatzturnier in der Hansestadt wieder internationale Tennisstars aufschlagen. Spiel, Satz und Sieg…, wie immer hoffen die Veranstalter und Zuschauer auf spannende Matches. 

Quelle: © HSE

Zuvor wird Turnierdirektor Michael Stich am 23. Juli um 18 Uhr auf Tommy Haas treffen, der sich mit seiner Rückkehr auf den Center Court seiner Geburtsstadt von seinen Fans verabschieden möchte. Für Michael Stich, der 1993 als bislang letzter Deutscher das Turnier gewann, wird das keine einfache Begegnung werden. „Ich muss mich warm anziehen“, räumt er ein. „Tommy ist mit seinen 39 Jahren körperlich immer noch topfit. Durchaus möglich, dass er nach unserem Legendenmatch auch noch bei den Profis startet. Das wird sich aber voraussichtlich erst kurzfristig entscheiden.“ Sollte dieser Fall eintreten, hat Michael Stich bereits eine Wild Card für das Hauptfeld der German Open zurückgelegt.

Ob sich die Kontrahenten nach Spielende von den Physiotherapeuten des Rückenzentrums Am Michel behandeln lassen werden, wird sicher davon abhängen, wie sehr sie an ihre körperlichen Leistungsgrenzen gehen mussten. Sicher ist jedoch, dass sich die Spieler bei ihnen in sehr gute Hände begeben würden.

Denn mit muskulären Beschwerden, die sowohl bei Tennisspielern ebenso wie bei Kreuzschmerzpatienten häufig im Vordergrund stehen, kennen sich die Therapeuten bestens aus.

Die muskuläre Überlastung, die in beiden Fällen als Schmerz oder Verkrampfung empfunden wird, gilt es daher zu behandeln, die muskuläre Funktion zu verbessern.

Seitdem Michael Stich für die German Open verantwortlich ist, hat er sich die professionelle Hilfe von Seiten des Rückenzentrums Am Michel gesichert.
In der medizinischen Einheit vom Rothenbaum arbeiten Physiotherapeuten und Turnierärzte mit den Spielern und deren Trainern eng zusammen.

Quelle: © HSE

Die Therapeuten vom Rückenzentrum werden mit Massagen, Mobilisationen und physikalischen Maßnahmen, wie Elektro- und Thermotherapie wieder dafür sorgen, dass die Muskulatur der Spieler schneller regeneriert, so dass diese gut vorbereitet in das nächste Match gehen können.

Denn den aufmerksamen Händen unserer Physiotherapeuten entgeht so schnell nichts. So spüren sie Gelenkblockaden, eine schmerzhafte Rippe oder sonstige Funktionsstörungen auf und mobilisieren diese. Darüber hinaus behandeln sie kleine Blessuren, wie Muskelverletzungen oder Reizungen der Sehnenansätze. Viel Aufmerksamkeit wird den Armen und insbesondere der Streckermuskulatur am Unterarm gewidmet, um der Entstehung eines Tennisellenbogens vorzubeugen. Maßnahmen zur Schmerzlinderung und Wiederherstellung der Beweglichkeit sind dann lokale Wärme oder Kälte und eine Querfriktion der Sehnenansätze am Ellenbogen. Auf Wunsch wird auch noch ein Tape aufgeklebt, wodurch sich die Muskeln besser entspannen können und Unterstützung erfahren.

Tritt bei einem Spieler während des Matches ein akutes Problem auf, muss ein Therapeut auch schon mal für eine kurze, aber effektive Behandlung auf dem Platz für schnelle Hilfe sorgen. Doch zu dem sogenannten CourtCall dürfen nur die ATP Physios. Da sie die Spieler während der gesamten Wettkampftour begleiten, kennen sie die Probleme ihrer Schützlinge am besten und genießen natürlich deren vollstes Vertrauen.

Quelle: © HSE

So bleibt unseren Therapeuten nur während kurzer Pausen die Möglichkeit, von der Tribüne aus den Spielern bei deren Matches zuzusehen, bevor bereits der nächste Spieler aus der Eistonne steigt und um eine Massage zur Regeneration bittet.

Wer könnte da schon Nein sagen?

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Autor: Carina Mallwitz

Redaktion Rückhalt I Der Blog vom Rückenzentrum

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