Rückenzentrum Hamburg: Diagnostik, Therapie, Prävention

Beckenbodentherapie

Beckenbodentherapie für die Frau


Viele Frauen leiden unter Blasenschwäche (Harninkontinenz). Ursache ist eine Funktionsstörung der Beckenbodenmuskulatur. Schwangerschaft und Geburt können sich auf die Muskeln und Bänder auswirken, die den Beckenboden unterstützen. Auch der sinkende Östrogenspiegel während der Wechseljahre kann zu einer Blasenschwäche führen. Weitere Ursachen können Übergewicht und anstrengende sportliche Aktivitäten sein, durch die zusätzlicher Druck auf die Blase entsteht.
Mit einer speziellen Beckenbodentherapie wird die Kontrolle über die Blasenfunktion deutlich verbessert. Die Therapie findet in entspannter Atmosphäre statt. So können Probleme und Beschwerden in Ruhe mit der Therapeutin besprochen werden. Zur Vorbereitung bitten wir Sie, den deutschen Beckenbodenfragebogen auszufüllen.
Download Fragebogen

Beckenbodentherapie hilft bei:

  • Blasenschwäche
  • Senkungsbeschwerden
  • Stuhlinkontinenz
  • schmerzhaftem Beckenboden
  • nach operativen Eingriffen am Beckenboden
Die Art der Blasenschwäche (Harninkontinenz) bestimmt die Therapie. Deshalb untersuchen wir mit ultraschallgestützter Bildgebung die Funktion des Blasenhalses und können so eine Funktionsstörung sicher diagnostizieren.
Zur Stabilisierung des Blasenhalses wenden wir eine spezielle Beckenbodentherapie an. Mit dieser neuen Behandlungsmethode lernen Sie, die tiefliegenden stabilisierenden Muskeln der Beckenregion isoliert anzuspannen und die Muskelspannung des Beckenbodens zu regulieren.

Unsere Expertinnen für Beckenbodentherapie Kirsten Glebinski, Kirsten Keller und Elisabeth Schrader wurden an der Berliner Charité in der speziellen Beckenbodentherapie bei Harninkontinenz ausgebildet.

Die Beckenbodentherapie wird von privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen erstattet. Die Ultraschalldiagnostik ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Die Kosten werden Ihnen daher privat in Rechnung gestellt.

Beckenbodentherapie für den Mann


Nicht nur Frauen leiden infolge von Geburten an Funktionsstörungen der Beckenbodenmuskulatur, auch Männer können betroffen sein. Denn die Beckenbodenmuskulatur verhält sich wie alle Muskeln: Wird sie nicht gezielt gestärkt, wird sie mit zunehmendem Alter schwächer und verliert ihre Funktionsfähigkeit.

In der Beckenbodentherapie übt man das gezielte Anspannen der Beckenbodenmuskulatur und des Harnröhrenschließmuskels. Das ist nicht einfach, kann aber unter therapeutischer Anleitung erlernt werden.

Unser Manualtherapeut Nico Müller ist spezialisiert auf die Beckenbodentherapie für den Mann.

Beckenbodentherapie hilft bei diesen Beschwerden:

  • Häufiges Wasserlassen (> 7x täglich)
  • Belastungsinkontinenz (ungewollter Urinverlust zum Beispiel beim Husten, Aufstehen oder bei längeren Spaziergängen und körperlicher Belastung)
  • Dranginkontinenz (starker, plötzlich auftretender Harndrang mit ungewolltem Urinverlust)
  • Erektionsproblemen (bei vollständiger Funktion der Nerven und Gefäße)
  • Verspannungen der Beckenbodenmuskulatur

Wann ist Beckenbodentherapie noch sinnvoll?

  • Vorbeugung von Kontinenzstörungen: Beckenbodentraining ist auch bei Beschwerdefreiheit sinnvoll, um Kontinenzstörungen und Erektionsproblemen vorzubeugen.
  • Operationsvorbereitung: Wir empfehlen Ihnen, vor einer geplanten Prostataentfernung mithilfe des sensorischen Trainings zu lernen, wie Sie die verschiedenen Beckenbodenmuskeln aktivieren. Dann fällt es Ihnen nach der Operation leichter, den Beckenboden gezielt anzuspannen.
Physiotherapie Am Michel
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