Basislabor

Erläuterung der Laboruntersuchungen bei der osteologischen Basisdiagnostik

Nicht hinter jedem auffälligem Knochendichte-Befund oder Knochenbruch steckt immer eine Osteoporose (Knochenschwund, meist altersbedingt). Auch Mangelzustände, welche zu einer sogenannten Knochenerweichung (Osteomalazie) führen, können so erkannt und einfach behandelt werden. Daher soll idealerweise und insbesondere vor Beginn mit einer medikamentösen Therapie, ein umfangreiches “Osteologisches Labor” untersucht werden.

Blutprobenröhrchen auf Laborformular zur osteologischen Basisdiagnostik im Rückenzentrum Am Michel

Zu den wichtigsten Laborparametern gehören: S-Calium, S-Phosphat, Alk. Phosphat, y-GT, Creatinin, BSG, CRP, S-Elektrophorese, BB, TSH, S-Natrium, 25 Vit D(2).

Die Blutuntersuchung ist wichtig, um andere Erkrankungen erkennen zu können, die eine Osteoporose voranschreiten lassen. Das betrifft bspw. einige Stoffwechselerkrankungen, Tumorerkrankungen, rheumatologische Krankheitsbilder. Aber auch eine Mangelernährung oder Hinweise auf eine gestörte Nährstoffaufnahme, sowie Auswirkungen von bestimmten Medikamenten (z.B. Schilddrüsenhormone) können die Diagnostik vervollständigen.

Die oben genannten Erkrankungen können zu einer sogenannten sekundären Osteoporose und einer Abnahme der Knochenmineraldichte und einem erhöhten Frakturrisiko führen.

Insbesondere bei auffälligen Werten in der DXA ist die Bestimmung dieser Laborwerte besonders wichtig.

Sollten sich Hinweise für eine der o.g. Erkrankungen zeigen, führt dies unter Umständen zu anderen therapeutischen Maßnahmen, da in diesem Fall die Behandlung der Grunderkrankung oder der Ausgleich des Mangel-Syndroms (Calcium, Vitamin D) im Vordergrund steht.

Sollte spezielle Antiosteoporose-Medikamente notwendig sein, müssen immer vor Therapiebeginn und ggf. im Verlauf die Nierenwerte und Calciumwerte kontrolliert werden.

In der folgenden Liste haben wir für Sie zusammengestellt aus welchem Grund wir die ausgewählten Paramater bestimmen:

Laborparameter Damit verbundene Fragestellungen
Calcium Erkennen einer primären (+) oder sekundären Nebenschilddrüsenüberfunktion (– oder normal), einer Calcium-Mangelsituation sowie einer gestörten Aufnahme im Magen-Darm-Trakt.
Bei erniedrigten Calciumwerten können einige Osteoporose-Medikamente nicht eingesetzt werden.
Phosphat Erkennen einer primären (–) oder sekundären (+) Nebenschilddrüsenüberfunktion, einer gestörten Aufnahme im Magen-Darm-Trakt (–) sowie einer höhergradigen Nierenfunktionseinschränkung (+).
Alkalische Phosphatase (AP) Hinweis auf eine unzureichende Knochenmineralisation, meist aufgrund von Mangelsituationen (Calcium/Vitamin D) (+).
Ausschluss seltener Knochenstoffwechselerkrankungen (z. B. Hypophosphatasie: –).
Erniedrigt unter längerfristiger knochenabbauhemmender Medikation.
Gamma-GT Abgrenzung von Lebererkrankungen, die zu einer Erhöhung der AP führen können (+).
Hinweis auf Zöliakie (+) oder Alkoholabusus (+), welcher das Sturzrisiko erhöht.
Kreatinin / GFR Erkennen von Nierenfunktionsstörungen.
Höhergradige Nierenerkrankungen können zu einer verminderten Knochenmineralisation führen.
Einige Osteoporose-Medikamente dürfen bei ausgeprägter Nierenfunktionseinschränkung nicht eingesetzt werden.
BSG / CRP Erkennen entzündlicher Erkrankungen, die sich auf den Knochen- und Knochenstoffwechsel auswirken können,
z. B. rheumatische Erkrankungen, chronisch-entzündliche Erkrankungen oder Tumorerkrankungen (+).
Eiweiß-Elektrophorese Erkennen und Ausschluss spezieller Erkrankungen mit erhöhtem Knochenabbau, z. B. multiples Myelom oder MGUS.
Ein Albuminmangel kann Calciumwerte verfälschen (–).
Kleines Blutbild Hinweis auf entzündliche Erkrankungen (z. B. rheumatische oder chronisch-entzündliche Erkrankungen),
Tumorerkrankungen (+), Zöliakie sowie Blutarmut.
TSH Erkennen einer Schilddrüsenüberfunktion oder einer zu hohen Schilddrüsenhormondosierung, die zu einem erhöhten Knochenabbau führen kann.
Der TSH-Zielwert sollte nicht unter 0,45 mU/l liegen.
Vitamin D Ein Vitamin-D-Mangel führt langfristig zu einer Knochenerweichung (Osteomalazie).
Der Wert sollte 20 bzw. 30 ng/ml nicht unterschreiten.
Unter Vitamin-D-Substitution ist eine Verlaufskontrolle zur Anpassung der Dosierung empfehlenswert.

Hinweis: (+)/(–) geben an, ob der jeweilige Laborwert typischerweise erhöht (+) oder erniedrigt (–) ist.

Icon Orthopädie im Rahmen des 5. Bauabschnitts der Modernisierung im Rückenzentrum Am Michel Hamburg

5. Bauabschnitt:Dezember - Februar

Orthopädie
Eingang Ludwig-Erhard-Str. 18

Was verändern wir:

  • • Modernisierung der ärztlichen Behandlungsräume.
  • • Schaffung von zwei neuen Behandlungsräumen für die Orthopädie zur Erweiterung unserer Versorgungskapazitäten.
 

Was bedeutet das für Sie?

Während der Umbauphase kommt es zu folgenden organisatorischen Änderungen:

  • • Wird noch bekannt gegeben.

 

Gibt es Einschränkungen?

Falls es Einschränkungen geben sollte, werden Sie hier rechtzeitig informiert.

 

Information zum 4. Bauabschnitt (Oktober–Dezember) mit Einrichtung einer neuen KGG-Fläche und Erweiterung der Physiotherapie im Rückenzentrum Am Michel.

2. Bauabschnitt: Juni – August

KGG Fläche
Eingang Erste Brunnenstraße

Was verändern wir:

  • • Einrichtung eines neuen Gymnastikraums für Gruppen- und Bewegungstherapien
  • • Gestaltung eines neuen Raums für Alltagstraining im tagesklinischen Setting
  • • Schaffung Multifunktionsraum für Ausdauertraining und Seminareinheiten.
  • • Erweiterung des funktionellen Bereichs der Physiotherapie.

 

Was bedeutet das für Sie?

Während der Umbauphase kommt es zu folgenden organisatorischen Änderungen:

  • • Wird noch bekannt gegeben.

 

Gibt es Einschränkungen?

Falls es Einschränkungen geben sollte, werden Sie hier rechtzeitig informiert.

 

Information zum 3. Bauabschnitt (August–Oktober) mit Modernisierung der Physiotherapieräume im Rückenzentrum Am Michel.

4. Bauabschnitt: Oktober - Dezember

Physiotherapie

Was verändern wir:

  • • Modernisierung und Neugestaltung der Physiotherapieräume
  • • Sanierung der WC Einheiten.
  • • Gestaltung eines neuen, repräsentativen Wartebereiches.
  • • Schaffung eines modernen Seminarraums für Schulungen und Informationsveranstaltungen.

 

Was bedeutet das für Sie?

Während der Umbauphase kommt es zu folgenden organisatorischen Änderungen:

  • • Ein Teil der Physiotherapie findet auf unserer Ausweichfläche statt: Hochparterre, Eingang Erste Brunnenstraße 1.
  • Bitte informieren Sie sich während der Umbauzeit an unserem Zentralempfang, ob Ihre Therapieeinheit von der Raumverlegung betroffen ist.
  • • Die physikalische Therapie findet im neu geschaffenen Bereich statt.

Sämtliche Änderungen sind vor Ort entsprechend ausgeschildert.

Gibt es Einschränkungen?

Wir bemühen uns, die Einschränkungen für Sie so gering wie möglich zu halten:

  • • Der Aufenthaltsraum für die Tagesklinikpatientinnen und -patienten befindet sich übergangsweise im Bereich des neuen Zentralempfangs.
  • • Während des 3. Bauschnitts können die Neurac- und Skoliose-Therapie leider nicht stattfinden.
Icon für den Bereich Psychotherapie im Rahmen des 2. Bauabschnitts (Juni–August) der Modernisierung 2026 im Rückenzentrum Am Michel.

3. Bauabschnitt: August - Oktober

Physiotherapie, Psychologie, Tagesklinik, physikalische Therapie, Verwaltung und Empfang

Was verändern wir:

  • • Vergrößerung des Zentralempfangs mit Integration sämtlicher administrativen Einheiten - für die Steigerung der Servicequalität für unsere Patientinnen und Patienten.
  • • Erhöhung der Anzahl an Therapierräumen in der Psychologie inklusive umfassender Renovierung
  • • Schaffung eines neuen Bereiches für die physikalische Therapie (Wärme-, Kälte- und Stromtherapie)
  • • Integration der Arztassistenz in den neuen Empfangsbereich

Was bedeutet das für Sie?

Während der Umbauphase kommt es zu folgenden organisatorischen Änderungen:

  • • Unser Zentralempfang zieht in den hinteren Bereich (Zugang Erste Brunnenstraße 1) um.
  • • Ein Teil der Physiotherapie und Psychotherapie findet auf unserer Ausweichfläche statt: Hochparterre, Eingang Erste Brunnenstraße 1.
  • • Bitte informieren Sie sich während der Umbauzeit an unserem Zentralempfang, ob Ihre Therapieeinheit von der Raumverlegung betroffen ist.
  • • Programmeinheiten der Tagesklinik (Ausdauertraining und Work Hardening) finden auf der Eck-Trainingsfläche in der Ersten Brunnenstraße statt. Ihr Therapeutenteam informiert Sie über die jeweilige Raumveränderungen.
  • • Die physikalische Therapie findet wie gewohnt im hinteren Bereich der Ersten Brunnenstraße statt.

Sämtliche Veränderungen sind vor Ort entsprechend ausgeschildert.

Gibt es Einschränkungen?

Falls es Einschränkungen geben sollte, werden Sie hier rechtzeitig informiert.

Icon für den Bereich BackUp  im Rahmen des 1. Bauabschnitts (März-Mai) der Modernisierung 2026 im Rückenzentrum Am Michel.

1. Bauabschnitt: März - Mai

BackUp 2.OG

Was verändern wir:

  • • Zusammenlegung der gerätegestützten Therapie- und Präventionsmaßnahmen
  • • Verlegung der KGG-Fläche (Krankengymnastik am Gerät) vom 1. ins 2. OG
  • • Rückbau der Podeste für eine ebenerdige Trainingsfläche
  • • Erweiterung des Milon-Zirkels
  • • Neue Geräte für freies und funktionelles Training
  • • Renovierung der Sanitäranlagen

Was bedeutet das für Ihr Training?

Ihr Training wird ab dem 09.03. auf einer Ausweichfläche stattfinden: Hochparterre, Eingang Erste Brunnenstraße 1.

  • Am 09.03. können Sie ausschließlich an den Speziellen Wirbelsäulenmaschinen trainieren.
  • ab 10.03. Training wieder wie gewohnt im Milon-Zirkel mit dem vollständigen BackUp-Angebot
  • • Nach Fertigstellung des 1. Bauabschnitts finden auch die KGG-Einheiten ihren Platz im neu gestalteten BackUp-Bereich.
 

Gibt es Einschränkungen?

Wir bemühen uns, die Einschränkungen für Sie so gering wie möglich zu halten:

Geänderte Öffnungszeiten (07.03.–30.04.)

Mo.:  07:00–11:00 & 15:00–20:00 Uhr Di.:  12:30–20:00 Uhr Mi.:  07:00–20:00 Uhr Do.:  07:00–10:30 & 12:00–20:00 Uhr Fr.: 15:00–18:00 Uhr Sa.: 09:00-15:00 Uhr

Hinweise während der Umbauphase

  • • Kein Milontraining & keine Kraftanalysen am 09.03., 27.04. und 28.04. (technische Anbindung der Geräte) → Intensiv- und Einzeltraining finden uneingeschränkt statt
  • • Umkleiden und Duschen: Von montags bis freitags haben Sie die Möglichkeit, im 1. OG zu duschen. Samstags ist das 1. OG geschlossen, daher besteht an diesem Tag keine Duschmöglichkeit.
  • • Unsere Tagesklinikgruppen werden über Änderungen im Trainingssetting von ihren TherapeutInnen separat informiert.