Rückenzentrum Hamburg: Diagnostik, Therapie, Prävention

Psychotherapeutisches Behandlungsspektrum

In der Praxis für Psychotherapie behandeln wir ein breites Spektrum an psychischen Störungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den folgenden Beschwerden:
  • Chronische Schmerzen
  • Depressive Verstimmungen
  • Berufliche Belastungen
  • Erschöpfungssyndrom (Burnout)
  • Ängste
  • Probleme der Stressbewältigung
  • Zwischenmenschliche Probleme
  • Selbstwertprobleme
Patienten mit primären Suchterkrankungen, akuten Psychosen, akuter Suizidalität sowie schweren Demenzen können nicht behandelt werden.

Verhaltenstherapie bei Rückenleiden

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Behandlung chronischer Rücken- und Kopfschmerzen. Die Chronifizierung führt oft zu ernsthaften körperlichen, psychischen und psychosozialen Konsequenzen. Stress, Ärger oder Angst lösen wiederum häufig körperliche Beschwerden aus oder verstärken körperliche Probleme.

Diesen psychosomatischen Zusammenhängen begegnen wir im Rückenzentrum interdisziplinär: Neben psychologischer Beratung und Therapie bieten wir im Rückenzentrum kompetente Diagnostik, Beratung und Behandlung in den Praxen für Orthopädie, Physikalische und Rehabilitative Medizin und Physiotherapie an. Die fachübergreifende Therapie chronischer Schmerzerkrankungen entspricht dem aktuellen Stand der Wissenschaft und wird im Rückenzentrum durch die enge Zusammenarbeit der Spezialisten unter einem Dach optimal gefördert.

Behandlungsablauf in der Verhaltenstherapie

Im Erstgespräch bittet die Psychotherapeutin Sie, Ihr Anliegen in groben Zügen zu schildern, um entscheiden zu können, ob das Therapieangebot hilfreich für Sie ist.

In der Diagnostikphase besprechen Sie mit der Therapeutin die Diagnosen und legen die konkreten Therapieziele fest. Sie erarbeiten, wie ein bestimmtes Verhalten oder Bewertungen Ihr Problem aufrechterhalten. Auf dieser Basis wird Ihre Therapeutin Ihnen einen Therapieplan mit konkreten Maßnahmen vorschlagen.

In der Phase der Veränderung werden Sie die Therapieschritte umsetzen, die Sie mit Ihrer Therapeutin vereinbart haben. Dies passiert zum Teil im Therapieraum und zum Teil in Form von Hausaufgaben (z.B. das Problem beobachten und protokollieren und neue Sichtweisen ausprobieren).

In der Phase der Beendigung finden die Sitzungen in einem größeren zeitlichen Abstand statt. Sie lernen immer besser, hilfreiche Methoden selbständig anzuwenden. Zudem werden Maßnahmen zur Rückfallprophylaxe besprochen, die Sie vor einer Rückkehr des Problems zukünftig bewahren sollen.

In der Regel finden die Gespräche einmal wöchentlich mit einer Dauer von 50 Minuten statt. Die Anzahl der Sitzungen hängen von der Dauer und dem Ausmaß der Beschwerden ab.

Spezielle Schmerzpsychotherapie

Als psychologische Experten auf dem Gebiet der Schmerzerkrankungen helfen wir Ihnen den Teufelskreis der Schmerzen zu durchbrechen. Denn neben den biologischen spielen auch psycho-soziale Faktoren bei der Chronifizierung von Schmerzen eine entscheidende Rolle. Möglichkeiten der aktiven Schmerzbeeinflussung, Linderung psychischer Beeinträchtigungen sowie Prävention bilden das Zentrum unserer Interventionen.

Drei Schmerztypen – und was Sie daraus lernen sollten

Der "Vermeider"
Ihre Rückenschmerzen machen Ihnen Sorgen? Sie gehen davon aus, dass Beschwerden immer ein Anzeichen für etwas Schlimmes sind? Oder neigen Sie dazu, sich viel zu schonen bis die Schmerzen von selbst nachlassen? Vermeiden Sie vorsorglich Aktivitäten aus Angst, diese könnten die Schmerzen verstärken? Lassen Sie nicht zu, dass die Schmerzen Sie beherrschen und behalten Sie eine positive Lebenseinstellung. Es ist normal, dass der Rücken mal schmerzt. Haben Sie Geduld mit sich, der Schmerz wird auch wieder abklingen.

Der "Überforderer"
Sie neigen dazu, die Signale Ihres Körpers zu überhören und Ihre Grenzen zu überschreiten? Sie haben Schwierigkeiten, Ihr Alter zu akzeptieren und fordern von sich Leistungen eines jüngeren Menschen? Verlangen Sie von sich maximalen Einsatz trotz der Schmerzen? Fällt es Ihnen schwer "nein" zu sagen oder Dinge auch mal liegen zu lassen? Erledigen Sie oft mehrere Dinge gleichzeitig? Denken Sie darüber nach, wie Sie mit sich und Ihren Schmerzen umgehen! Ihre Einstellungen und Ansprüche an sich selbst haben großen Einfluss auf Ihr Verhalten in Schmerzsituationen und beeinflussen Ihre Schmerzwahrnehmung wesentlich! Akzeptieren Sie, dass auch Sie mit Schmerzen nicht zu 100 Prozent funktionieren müssen.

Der "Bewältiger“
Sie versuchen Ihr Leben trotz der Schmerzen so normal wie möglich weiterzuführen? Sie wissen, dass die täglichen Aktivitäten keinen Wirbelsäulenschaden verursachen? Sie sind auf dem richtigen Weg: Trainieren Sie Ihren Rücken durch viel Bewegung, z.B. beim Sport und behalten Sie diese Aktivitäten auch nach Abklingen der Beschwerden bei! Versuchen Sie, keine Dinge aufzugeben, die Ihnen Freude machen und gehen Sie weiter zur Arbeit!

Praxis für Psychotherapie
Ludwig-Erhard-Straße 18
20459 Hamburg
Tel. (0 40) 413 623 - 0
Fax (0 40) 413 623 - 518
E-Mail: psych@remove-this.ruecken-zentrum.de

Zum organisatorischen und inhaltlichen Ablauf sowie zum psychologischen Angebot beraten wir Sie auch gern telefonisch oder persönlich.
Die Psychotherapie im Rückenzentrum Am Michel ist als Privatpraxis organisiert. Bei gegebener Indikation übernehmen aber auch verschiedene gesetzliche Krankenkassen im Rahmen von Sonderverträgen die Behandlungskosten. Wir empfehlen Ihnen, die Kostenerstattung vor Behandlungsbeginn mit Ihrer Krankenversicherung zu klären.

info@ruecken-zentrum.de

Telefon: +49 (0) 40 / 413 623 - 0

Fax: +49 (0) 40 / 413 623 - 518

Öffnungszeiten Hamburg
Montag: 07:00 - 20:00 Uhr
Dienstag: 07:00 - 20:00 Uhr
Mittwoch: 07:00 - 20:00 Uhr
Donnerstag: 07:00 - 20:00 Uhr
Freitag: 07:00 - 18:00 Uhr