Rückenzentrum Hamburg: Diagnostik, Therapie, Prävention

Spezielle Schmerztherapie

Regionales Schmerzzentrum DGS

Viele Patienten, die zum Schmerztherapeuten kommen, haben Medikamente und Spritzen im Kopf. Auch wenn diese Behandlungen durchaus ein Teil der Speziellen Schmerztherapie sind, machen sie oft nur einen geringen Teil der Behandlung aus. Der erste und wichtigste Schritt in der Behandlung ist es, die Schmerzen zu verstehen. Häufig machen Patienten die Erfahrung, dass sie für ein und dasselbe Problem verschiedene Antworten erhalten oder nach Jahren mit Schmerzen immer noch nicht richtig wissen, was sie eigentlich haben. Das Erkennen und Verstehen der komplexen Einflussfaktoren, die zu einem chronischen Schmerz führen, sind die ersten Schritte zur Verbesserung und der Beginn des (oft langen) Weges aus der Schmerzfalle.

Schmerzen verstehen

Unsere Ärzte, Psychologen, Physio- und Sporttherapeuten helfen Ihnen zu verstehen, wie Schmerzen entstehen und wie man das Schmerzempfinden beeinflussen und mildern kann.
Information zur Vortragsreihe "Schmerzen verstehen"
Nur der Arzt, der den ganzen Menschen im Focus hat, wird auf Dauer Erfolg haben. Und nur der Mensch, der versteht, woher seine Schmerzen kommen, kann sie loswerden.

Der chronische Schmerz- eine Erkrankung der Schmerzregulation

Schmerzen sind ein komplexes Geschehen. Nicht alle reagieren auf den gleichen (Schmerz)reiz gleich, d.h. wir sind unterschiedlich schmerzempfindlich. Mit chronischen Schmerzen verändert sich unsere körpereigene Schmerzregulationsfähigkeit, wir werden schmerzempfindlicher. In der Behandlung von chronischen Schmerzen ist die Verbesserung der Schmerzregulationsfähigkeit ein zentrales Anliegen. Auf Grundlage der Schmerzanalyse besprechen unsere Schmerzspezialisten mit Ihnen das weitere Vorgehen. Den ganzen Menschen erst zu nehmen heißt, die körperliche, seelische und soziale Situation mit in die Schmerzanalyse und Schmerztherapie mit einzubeziehen. Bei speziellen Fragestellungen können die Schmerzpsychotherapeuten aus dem Rückenzentrum mit in die Behandlung eingebunden werden.

Funktionstherapie

Was funktioniert, tut weniger weh! Obwohl Physiotherapie, Sporttherapie, Manuelle Medizin und Osteopathie keine Schmerztherapien im engeren Sinne sind, erleben viele Patienten täglich deren Effektivität in der Schmerzlinderung und Verbesserung der Lebensqualität. Allen diesen Therapien ist gemeinsam, dass sie Funktionen (z.B. von Muskulatur, von Gelenken, Bewegungsabläufen) verbessern und die Funktionsverbesserung zu weniger Schmerzen führen. Das heißt, Bewegung und Aktivität sind meist trotz Schmerzen wichtig und richtig! Bei uns bekommen Sie dafür notwendige fachgerechte Anleitung und ärztliche Therapieüberwachung.

Medikamentöse Schmerztherapie

Viele Patienten erleben Schmerzmittel in der Behandlung ihres chronischen Schmerzes als wenig hilfreich. Im Wesentlichen beruht das auf zwei Problemen:
  • Es werden nicht die Schmerzmittel/Medikamente angewandt, die auf das vorliegende Krankheitsbild passen.
  • Die Erwartungshaltung ist zu hoch. Die Ursachen von chronischen Schmerzen sind komplex und ein Medikament  kann nur einen geringen Teil der Ursachen abdecken. Daher ist selbst bei hoch wirksamen Schmerzmitteln nicht mit einer kompletten Schmerzfreiheit zu rechnen.
 Um die Effektivität eines Medikamentes einzuschätzen, ist neben der Schmerzstärke immer auch die Frage nach der Verbesserung von Funktionen (z.B. Alltagsfähigkeit, Arbeitsfähigkeit, Gehen) relevant. Unsere Schmerzspezialisten analysieren die Schmerzsituation mit jedem Patienten und entscheiden zusammen mit dem Patienten auf dieser Grundlage, ob und welche Schmerzmittel in der Therapie geeignet sind.

Interventionelle Schmerztherapie

Injektionen bieten die Möglichkeit, Medikamente gezielt an bestimmte Strukturen zu applizieren. Dies kann aus diagnostischen Gründen erfolgen (Ist die Struktur, z.B. das Gelenk, für den Schmerz verantwortlich?) oder zur Therapie (z.B. Injektion eines antientzündlichen Medikaments an eine entzündlich verändertes Gelenk). Im Rückenzentrum wird auf Grundlage der durchgeführten Schmerzanalyse mit jedem Patienten, ob und welches Verfahren im Rahmen einer komplexen Schmerzbehandlung eingesetzt werden kann.

 

Diagnostische Infiltration

Infiltrationen sind zur exakten Diagnoseerhebung manchmal unerlässlich. Bei einer diagnostischen Infiltration wird die Infiltration nur mit einer sehr geringen Menge an lokalem Betäubungsmittel durchgeführt und nur einzelne, schmerzfortleitende Nervenfasern werden betäubt. Ist der Schmerz damit ausgeschaltet, hat man die schmerzverursachende Struktur mit großer Sicherheit identifiziert.

Facetteninfiltration

Bei Rücken- oder Nackenschmerzen, welche auf einen Verschleiß der Zwischenwirbelgelenke zurückzuführen sind, kann die Facetteninfiltration ein geeignetes Mittel sein, um Ihre Beschwerden zu lindern.
Lesen Sie mehr über die Facetteninfiltration auf unserem Blog


Epidurale Überflutung

Bei überwiegenden Beinschmerzen oder Lahmheit der Beine durch Einengung des Rückenmarkkanals kommt die zentrale epidurale Überflutung zur Anwendung.

Periradikuläre Therapie (PRT)

Bei einem klassischen Bandscheibenvorfall mit überwiegend ausstrahlenden Schmerzen in das Bein oder den Arm (radikuläre Symptomatik) ist die laterale epidurale Infiltration oder die laterale periradikuläre Therapie (PRT) die Methode der Wahl. Hier spritzen wir direkt an die betroffene Nervenwurzel und betäuben so mit dem lokalen Betäubungsmittel die Nervenwurzel, so dass die Schmerzen im Bein oder im Arm reduziert werden. Durch die Beigabe von Cortison wird der Entzündungsprozess behandelt, der durch den Druck auf die Nervenwurzel entsteht.
Lesen Sie mehr über die Periradikuläre Therapie auf unserem Blog
Praxis für Orthopädie
Dr. med. J. Mallwitz / Dr. med. N. Borkowski
Ludwig-Erhard-Straße 18
20459 Hamburg
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Fax (0 40) 413 623 - 518
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