Rückenzentrum Hamburg: Diagnostik, Therapie, Prävention

Leistungen

Manuelle Therapie (nach Maitland, Kaltenborn-Evjent, Sachse, AGMT)

Die Manuelle Therapie beschäftigt sich mit der Diagnostik und der Behandlung von Funktionsstörungen der Gelenke, Muskeln und Nerven und ihrer pathologischen Folgeerscheinungen. Diese sind auf Störungen der Arthrokinematik (Bewegungsabläufe in den Gelenken) zurückzuführen.

Wörtlich übersetzt heißt Manuelle Therapie: Heilbehandlung mit den Händen. Sie dient der Schmerzlinderung, der Mobilisation und der Beeinflussung der Gewebebeschaffenheit.

Zu einem sinnvollen Behandlungsaufbau gehört (je nach Indikation) auch der Einsatz von physikalischer Therapie, aktiven Trainingseinheiten mit und ohne Gerät zur Mobilisierung, Stabilisierung oder Leistungssteigerung sowie Beratung und Instruktion. Dadurch können die erreichten Therapieziele wie Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung langfristig gesichert werden.

Die Therapeuten bekennen sich dabei zum Prinzip der evidenzbasierten Medizin. Manuelle Therapie ist ein wissenschaftlich fundiertes "Handwerk" und deswegen in einem ständigen Entwicklungsprozess. Innerhalb der Manuellen Therapie gibt es verschiedene Stilrichtungen, wie z.B. Maitland, Kaltenborn und McKenzie, die alle in unserem Hause vertreten sind.

Bei der Manuellen Therapie handelt es sich um eine spezielle physiotherapeutische Fachausbildung, die zusätzlich zur regulären Ausbildung zum Physiotherapeuten mindestens 2 Jahre dauert.

CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion)

Kopfschmerzen, Probleme bei der Mundöffnung und beim Kauen oder Knackgeräusche im Kiefergelenk können eine Funktionsstörung des Kauorgans, eine sogenannte Craniomandibulären Dsyfunktion sein.

Das Fachwort setzt sich zusammen aus „Cranium“=Schädel und „Mandibula“= Unterkiefer und meint damit Erkrankungen, die im Zusammenhang mit dem Kiefergelenk und der Kaumuskulatur stehen. Die Beschwerden sind häufig mit lokalen Schmerzen im Kauorgan verbunden und führen zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität.

Zugleich können durch die Wechselwirkungen mit anderen Körperregionen vielfältige Symptome auftreten, die vom Nackenschmerz über Tinnitus, oberer Kopfschmerz und Schwankschwindel bis hin zu Rückenschmerzen reichen können. Besonders wichtig ist der Zusammenhang mit der oberen Halswirbelsäule. In diesem Zusammenhang können Bewegungseinschränkungen des Nackens, Schluckbeschwerden und Gefühlsstörungen im Gesicht auftreten.

Die Behandlung erfolgt durch eine spezifische Manuelle Therapie, Osteopathie und Triggerpunkttherapie und gleichzeitiger Behandlung durch einen Zahnarzt. Eventuell muss eine Aufbissschiene angepasst werden.

Mobilisation von Neuralstrukturen (nach Butler)

Befund der Mechanosensivität des Nervensystems.Abzugrenzen von der neurologischen Untersuchung des Arztes.

Behandlung der Gleitfähigkeit der Nerven besonders an den Grenzflächen zu anderen Geweben. Man spricht vom mechanical Interface.
  1. Behandlung des mech Interface
  2. Behandlung des mech Interface in neuraler Vorspannung
  3. Direkte neurale Mobilisation (Sliders und Gliders)

Manuelle Triggerpunkt-Therapie (nach Travell u. Simons)

Tender Points auch genannte Trigger Punkte sind Stellen lokaler metabolischer Dysregulationen. Sie entstehen infolge einer Funktionsstörung einhergehend mit einem Missverhältnis zwischen Muskel, seiner Aktivität und seiner Durchblutung. Trigger Punkte finden sich in Muskelbäuchen, Sehnen und Bändern. Häufig stimmen Entstehungs- und Schmerzort nicht überein, man spricht von einem „fortgeleiteten Schmerz“ oder auch Referred Pain. Behandelt werden Trigger Punkte meist durch Myofascial Releases.

Krankengymnastik am Gerät

Krankengymnastik am Gerät stellt eine eigenständige Therapieform dar. Sie umfasst sowohl das funktionelle Training der geschädigten Körperregion als auch das üben komplexer alltags- und sportartspezifischer Bewegungsmuster. Es besteht die Möglichkeit individuell und gut dosiert auf die Leistungsfähigkeit, Koordination und Kraftausdauer gemischter Muskelgruppen einzugehen. So kann ein individueller Trainingsplan entsprechend biomechanischer Merkmale, Belastbarkeit der Pathologie und patientenspezifischer Zielsetzung ausgearbeitet werden.

Therapie nach Mc Kenzie

Das Mc Kenzie-Konzept, auch MDT (Mechanische Diagnose und Therapie) genannt ist ein manualtherapeutisches funktionelles Therapieverfahren für Menschen mit Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden.

Zu Beginn der Therapie erhebt der Untersucher eine ausführliche Anamnese zum Schmerzbild des Patienten und klassifiziert ihn danach in eine von 3 Hauptgruppen. Die darauffolgende funktionelle Untersuchung definiert die Therapie, wobei die Bewegungen, die das Schmerzbild und die Funktion positiv beeinflussen als aktive Eigenübung benutzt werden. Dem Patienten soll damit gezeigt werden selbst Verantwortung und Kontrolle über sein Beschwerdebild zu übernehmen. Passive manualtherapeutische Techniken kommen nur zur Anwendung wenn durch die aktive Selbstbehandlung keine Hinreichende Verbesserung erzielt werden kann.

Jegliche Intervention zur Patientenedukation dient der Reduktion von Schmerzen, dem Zurückerlangen von Alltagsbewegungen und dem Vorbeugen weiterer Schmerzepisoden.

Maitland-Konzept

Das Maitland-Konzept behandelt jegliche Störung des Bewegungs- bzw. des neuromuskuloskelettalen Systems. Nach diesem Konzept arbeitende Manualtherapeuten untersuchen und behandeln die artikulären Komponenten einer Bewegungsstörung. Sie beurteilen die Leitfähigkeit und Bewegungsfähigkeit des Nervensystems und analysieren muskuläre Dysbalancen. Moderne Aspekte der Schmerzphysiologie werden berücksichtigt. Alleinstellungsmerkmal des Konzeptes ist das Brick-Wall-Modell. Es beinhaltet die gleichzeitige Berücksichtigung der Theoretischen Medizin einerseits und der klinischen Präsentation andererseits.

Segmentale Stabilisation der Wirbelsäule (nach Richardson,Jull u.a.)

Lokale Stabilität der Wirbelsäule
Im Bereich des Rumpfes werden zwei Muskelsysteme unterschieden: das globale und das lokale. Während das globale System eher für Bewegung zuständig ist, wirkt das globale eher stabilisierend. Wie Studien gezeigt haben, gibt es eine direkte Korrelation zwischen Defiziten des lokalen Systems und Rückenschmerzen.

Synergistisch mit den lokalen Stabilisatoren der Lendenwirbelsäule arbeitet die Beckenbodenmuskulatur.

Im Praxisgebrauch spricht man auch von der Tiefenmuskulatur. Diese wird bei „normalem Training (Fitness) nicht angesprochen, sondern muss spezifisch rehabilitiert werden.
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